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Haïti-Cosmos Website >>
ASASE finanziert mit 80% seiner Mittel Projekte im Sudan und hilft seit 14 Jahren ausserdem noch Haiti – Cosmos, dessen Entwicklungsprogramme zu 85% von ASASE finanziert werden.
Haiti – Cosmos wurde 1993 in Genf gegründet. Die Präsidentin ist Frau Francoise Aebi. Haiti – Cosmos wird von mehreren Genfer Gemeinden unterstützt. Jean-Claude Francois ist der Vizepräsident, in Haiti geboren, teilt er seine Zeit zwischen Genf und der Hochebene von Hinche (130 km nördlich der Hauptstadt), wo sich alle Projekte von Haiti – Cosmos konzentrieren. Ungefähr 100 Personen sind im Moment in diesem Programm in Haiti beschäftigt, was bedeutet, dass ca 1000 Personen davon leben.
Einige Zahlen dazu:
80% der Bevölkerung Haitis lebt unter der Armutsschwelle. Die Arbeitslosenrate beträgt ca 70%. Das durchschnittliche Einkommen liegt bei 66 Cents pro Tag. Zwei Drittel der Bewohner Haitis sind abhängig von der Landwirtschaft, vor allem sind es Kleinbauern, die den Naturkatastrophen umso mehr ausgeliefert sind (Hurricane 2004, Stürme und Hurricane 2008, Erdbeben 2010), als dieser Teil der Insel seit drei Jahrhunderten systematisch abgeholzt wurde. Das Land leidet unter einer Schuldenlast von 620 Millionen Euro. Der Staat ist ruiniert und korrumpiert und lebt von internationaler Hilfe und den Zuwendungen von Auswanderern. Infrastruktur besteht fast keine, 70% der Haitianer haben keinen Zugang zu Sanitäreinrichtungen, 50% haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. 46% der Bevölkerung sind jünger als 18 Jahre, nur eines von 6 Kindern geht zur Schule. Der Staat gibt nur 8% des Gesamtbudgets für Bildung aus. Das Elendsviertel Cité Soleil in Port-au-Prince ist einer der gefährlichsten Orte des Planeten. Das Erdbeben 2010 hat 230 000 Todesopfer gefordert, 300 000 Verletzte, eine Million Flüchtlinge. 1,5 Millionen Menschen oder 1 von 6 sind obdachlos.
Die aktuellen Projekte
1) eine Volksschule in Céramond
2003 nach einem Zyklon in einer Kirche neu eingerichtet zählt diese Schule 300 Kinder zwischen 5 und 15 Jahren. Manche Schüler wohnen zwei Stunden weit entfernt. Die Schule sorgt für eine tägliche warme Mahlzeit. Das Anerkennungsverfahren dieser ländlichen Schule durch die Behörden ist im Gange.
2) eine technische Schule, Polytec
Im September 1995 gegründet, bietet diese Schule eine Ausbildung in Buchhaltung, Betriebsführung oder Landwirtschaft an. Je nach gewählter Ausbildung beträgt die Dauer des Schulbesuchs zwei oder drei Jahre. Jedes Jahr besuchen ca 100 Jugendliche diese Schule. Ungefähr hundert Personen haben die Schule mit einem Diplom abgeschlossen, zwei ehemalige Schüler studieren mit einem Stipendium in den USA, zwei weitere unterrichten an der Schule.
3) ein phyto-therapeutisches Labor
Im Jahr 2001 hat unser Verein einen Garten mit Heilpflanzen angelegt. Es werden 120 Pflanzenarten gezüchtet, bis zum heutigen Tag wurden etwa 40 ungiftige und leicht kultivierbare Pflanzen wissenschaftlich untersucht. Sie können dazu beitragen, die häufigsten Beschwerden in der Region zu lindern. Ausgebildet und wissenschaftlich begleitet von Pharmazeuten der Universität und des Kantonspitals Genf produzieren ortsansässige Fachleute etwa 10 Medikamente zur Behandlung von Grippe, Gastritis, Malaria, Mykose, Durchfallerkrankungen, Verkrampfungen, Frauenkrankheiten, Husten und zur Wundheilung. Die Apotheken des Zentralplateaus interessieren sich für unsere Produkte.
4) 27 Ambulanzen
Diese Stationen beschäftigen 56 Angestellte, darunter 2 Ärzte und 27 Pfleger und versorgen die Bewohner des Zentralplateaus (1 Million Menschen). Seit 2007 verteilen sie Medikamente, die im Labor erzeugt werden. Die Patienten, denen es möglich ist, bezahlen für eine Behandlung den Gegenwert von 1,50 CHF. Die Bevölkerung schätzt unsere Medikamente, da sie wirksamer und billiger sind als herkömmliche Arzneien. Die offizielle Anerkennung der Ambulanzstationen und des Labors wurde beim Gesundheitsministerium beantragt.
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