| Die Presse, Radio und Fernsehen vieler Länder haben Artikel geschrieben und Sendungen gemacht über Schwester Emmanuelle (Paris, Brüssel, Genf, Montreail, New York). In den letzten Jahren hat sie einige Bücher geschrieben, sowohl über ihr Leben, als auch um ihre Botschaft zu vermitteln.
Schwester Emmanuelle lebte während zwölf Jahren mit den Ärmsten der notleidenden Bevölkerung Ägyptens, in einem armen Vorort von Kairo, zwischen Abfall- und Lumpensammlern. Diese leben am Rande der Gesellschaft, wörtlich vom Abfall, den sie jeden Tag in der Stadt sammeln. Es ist eine furchtbare Barackensiedlung, in die sich kein Polizist hineintraut. An diesem Ort vereint sich all das Elend der Welt, einheimische Krankheiten, Verbrechen, Unwissenheit und Aberglaube scheinen zusammenzukommen, um es zu einem Platz des Grauens und Verzweifelns zu machen.
Und dennoch ist dies der Ort, wo Schwester Emmanuelle gelebt hat, in Frieden mit sich selbst und mit ihren Nachbarn, indem sie in jedem von ihnen das Bild des gütigen und barmherzigen Gottes gesehen hat. Eines Tages entschied sich Schwester Emmanuelle etwas Bestänidges zu schaffen, um dieser Gemeinschaft menschliche Würde zu verleihen.
Deshalb begann sie 1979 eine Welttournee, um ihre erste Million Dollar für ihre ägyptischen Schützlingen mit Hilfe der Organisationen zu sammeln, die in Frankreich, Belgien, der Schweiz und Österreich auf ihre Bitte hin entstanden sind
Seit damals wurde ihre Stimme von Tausenden von Spendern in Europa gehört, und ihre Erfolge in Ägypten, Sudan, Libanon, den Philippinen und Haiti, um nur einige der zwölf Länder zu nennen, in denen sie momentan mit Projekten tätig ist, sind bemerkenswert.
Zur Zeit ist eines der Projekte, das die Schweizer Organisation 1986 mithalf im Sudan zu gründen, und das sich in eines der grössten Projekte der Welt ist, in Gefahr beendet werden zu müssen, da zu wenige Spendengelder vorhanden sind.
Und von ihrem Kloster aus, wo sie den Rest ihres Lebens im Gebet für ihre zahllosen Freunde rund um die Welt verbringt, erhebt einmal mehr ihre Stimme, um die Menschen mit dem guten Willen aufzurufen
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