Der Schweizer Verein der Freunde von Schwester Emmanuelle
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Neben dem neuesten vierteljährlichen Brief finden Sie auf dieser Seite auch die Archive vergangener Briefe, die im PDF-Format (Acrobat) heruntergeladen werden können, die neuesten Besuchsberichte unseres Direktors und die externen Bewertungsberichte.

BRIEF AN DIE FREUNDE VON SCHWESTER EMMANUELLE

« Jedes Wesen wird in dem Augenblick, in dem es sich einem anderen schenkt, in seiner Hingabe für einen anderen, Christus ähnlich, der sich für die Menschheit entäußert.»

Liebe Freunde!

Für diesen besonderen Brief übergebe ich das Wort an Michel Bittar.

Liebe Freunde von Sr. Emmanuelle und unseres Vereins!

Ich hatte die Ehre, unseren Verein zu leiten, seit ich ihn gemeinsam mit Sr. Emmanuelle vor 43 Jahren gegründet habe. Mit Ihrer wertvollen Unterstützung und der Hilfe unseres kleinen Teams habe ich seine Entwicklung vorangetrieben. In einigen Tagen werde ich 86 Jahre alt und muss über die klügste und beste Lösung nachdenken, um die Zukunft unseres Vereins sicher zu stellen.

Enlight1750Vor unserer jährlichen Generalversammlung am 23.April (als Videokonferenz wegen Covid) machte ich unserer Kassiererin, Frau Florence Rivollet, deren großzügiges Engagement und wertvolle Arbeit ich in den vergangenen 10 Jahren schätzen gelernt habe, folgenden Vorschlag: Sie möge die Stelle der Präsidentin annehmen und ich jene des Kassiers.
Das wird praktisch nichts an unserer persönlichen laufenden Arbeit ändern, würde aber sicherstellen, im Falle eines Unfalls oder falls ich nicht mehr in der Lage wäre, den Vorsitz auszuführen, nicht mit einer heiklen Situation konfrontiert zu sein. Einen Kassier/ eine Kassiererin in absehbarer Zeit zu finden, wäre weniger delikat.

Nach reiflicher Überlegung hat Florence meinen Vorschlag angenommen, falls die Generalversammlung zustimmen würde.
Und das war einstimmig der Fall.

In der Generalversammlung hat meine Tochter Lucienne, die seit 9 Jahren dem Komitee angehört, für das Amt der Vizepräsidentin kandidiert, um Marie-Claire Ricou zu unterstützen, die seit geraumer Zeit allein dieses Amt innehatte. Auch diese Nominierung wurde einstimmig angenommen.

Mir gefällt diese Lösung sehr gut, erlaubt sie einer zusammen geschweißten Gruppe doch, die Arbeit weiter zu führen, ohne die Zukunft zu fürchten...
Liebe Freunde, über diese Neuigkeiten wollte ich Sie informieren...

Dank Ihrer Treue, Ihres Mitgefühls für die Armen dieser Erde und Ihrer Großzügigkeit konnte ASASE diesen Weg, den unsere Schwester Emmanuelle großherzig angelegt hat, ausdauernd weitergehen.

Zu Beginn mit den Müllsammlern von Kairo, dann seit 1986 im Sudan in zahlreichen Projekten: Heime und Farmen für verlassene Kinder (mehr als 700 am Höhepunkt des Projekts!), 18 Ernährungszentren für Babys, Berufsbildungszentren für Erwachsene und die Jugendlichen auf den Farmen, mehrere Zentren für ärztliche Hilfe... und die berühmten Rakubas (Bambusschulen), in denen die Kinder eine solide Ausbildung und eine tägliche Mahlzeit erhielten. Eine Tür hat sich geschlossen, als unser Freund Diakon Kamal Tadros, der Verantwortliche für die Projekte im Sudan, 2014 sein Land verlassen musste und die Haltung der staatlichen Stellen gegenüber unserem Partner in Khartoum, der Vinzenzgemeinschaft, sich verhärtete.

Wir haben unsere Unterstützung dann im Süden weiter geführt, wo der Bedarf nach mehr als 40 Jahren mörderischen Bürgerkrieg mit dem Norden riesengroß war. 2011, nach der Trennung vom Norden, wurde der Südsudan selbständig.
Ich muss in Erinnerung rufen, dass unsere Partner auch bei der Finanzierung der Projekte im Südsudan dabei waren und sind: die Vinzenzgemeinschaft England Und Wales, Opération Orange (Frankreich), Caritas Graz und Hilfswerk (Österreich), um nur die wichtigsten zu nennen. Dank ihrer Unterstützung haben die Projekte ein beträchtliches Ausmaß angenommen.
In Genf profitieren wir von der bedeutenden Hilfe des Kantons und der Stadt, denen ich an dieser Stelle für ihre bemerkenswerte Treue danken möchte... Ohne sie, sowie ohne Ihre Hilfe, wäre nichts möglich gewesen.

Seit 26 Jahren unterstützt ASASE auch den Genfer Verein Haiti-Cosmos, den Jean-Claude Francois, ein Kind des Landes wohnhaft in Genf, gegründet hat und meisterlich führt.

Yallah, vorwärts! Blicken wir voll Vertrauen in unsere eigene Zukunft und in jene unserer Schützlinge. Gott segne Sie...“

Einige kurze Nachrichten von unseren Projekten im Südsudan

Enlight1748Für 390 Auszubildende haben die neuen Kurse für 8 Berufsausbildungen im April begonnen.

Ende April richtete ein Unwetter Schäden an zahlreichen Gebäuden des Berufsbildungs- und Gemeindeentwicklungszentrums in Lologo an: Blechdächer und ihre Träger wurden heruntergerissen, Stromverbindungen beschädigt, usw. ASASE und seine österreichischen Partner (Missio, Caritas Graz, Hilfswerk) haben finanzielle Mittel für die Reparaturarbeiten zur Verfügung gestellt.

 

Danke im Voraus für Ihre Spenden, haben Sie einen schönen Sommer! 

Patrick Bittar
Direktor

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Gehalt eines Lehrers

Finanzieren Sie die Kosten eines Lehrers für 5 Unterrichtsstunden an der Baptiste Bethesda Sekundarschule in Haiti !

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Finanzieren Sie eine Stunde der gesamten Betriebskosten im St.Vinzenz Gesundheitszentrum eines abgelegenen Dorfs im Südsudan.

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Mauerwerkskit

Schenken Sie einer Absolventin/einem Absolventen der Maurerlehre im Berufsbildungszentrum Lologo, Südsudan, einen Werkzeugkoffer, mit dem er /sie sich selbständig machen kann.

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